Kein Weg

Meine Hände klebten an der feuchten und harten Steinwand. Ich schaute nach oben.

~ Kein Licht.

Es war nirgendswo ein Ausweg zu finden.

Die Steinwand bewegte sich, hatte ich das Gefühl. Sie wollte mich berühren und mir langsam die Luft wegdrücken. Ich riss den Mund zum Schreien auf und schaute dabei nach oben. Kein Laut entwich aus meiner Kehle. Meine Fäuste trommelten gegen die Wand mit den großen Augen und der hässlichen Fratze.

Die Haare klebten mir an meinem Gesicht. Waren meine Tränen der Grund oder die Feuchtigkeit? Der Raum war dunkel.. es war wie ein Brunnen, nur viereckig.

Ich lief, stolperte geradeaus und knickte um. Dort lag irgendetwas Festes. Ich tastete danach. Es war der Tod. Der feste Bestandteil des Todes. Knochen, Schädel und das Gebiss zu einem Schrei verfestigt.

[Geschrieben: Gestern Nacht]
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2 Kommentare zu “Kein Weg

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