Warum tue ich das alles?

spaß

Als ich gestern Abend noch total aufgewühlt wegen dem Film „Der Nächste, bitte!“ im Bett wach lag, schmökerte ich mal wieder auf Twitter rum. Da ich WordPress seinem Twitteraccount folge, kam dann dieser Bericht vor meine Augen und ich fing an zu lesen. Auch wenn ich nicht wirklich Englisch sprechen kann, lesen kann ich es dennoch.

Mir wurde aufeinmal klar, dass ich in den letzten Wochen nicht wirklich viel beziehungsweise auch nicht regelmäßig geschrieben habe. Ich habe mir Gedanken darum gemacht, wieso das aufeinmal schlagartig so war.

Hatte ich keine Lust mehr? Oder keine Zeit? Muss ich mir Vorwürfe machen, weil ich meine Leser im Stich lasse?

Durch den Bericht wurde mir klar, dass ich einfach keinen Spaß mehr daran gehabt habe zu bloggen. Meine Texte wurden immer liebloser und meine Ideen immer lauer.

Ganz am Anfang als ich anfing auf WordPress zu bloggen, hatte ich das Gefühl, dass es bei WordPress viel besser wäre, da man sich auch einfacher findet irgendwie. Man findet Leser, Freundschaften und viele verschiedene interessante Sachen, die ich irgendwie woanders nicht gefunden hätte. Ich wollte mich auf diesem Blog, den ich bei WordPress erstellt hatte, verwirklichen. Ich wollte anderen meine Gedanken, Gefühle, Erlebnisse, Erfahrungen und noch vieles mehr nahebringen. Alles, was in meinem Leben einen gewissen Platz hatte. Das wollte ich euch allen ans Herz legen und jeder, der das gerne lesen wollte, hat es dann auch immer regelmäßig getan.

Das hat mit der Zeit abgenommen. Ich fing an Beiträge zu schreiben, weil ich euch nicht hängen lassen beziehungsweise meine Leser nicht verlieren wollte. Es ist so schwierig Leser zu bekommen und ich habe wirklich nur noch Zahlen sehen wollen. Ich hab einfach vergessen, dass ich den Blog führe, weil ich Spaß daran haben soll euch Dinge aus meinem Leben zu zeigen oder zu erzählen. Ich glaube fest daran, dass ich das durch diesen Bericht wieder sehe.

Es ist nicht schlimm, wenn ich mal nicht schreibe. Ich soll einfach Spaß daran haben. Vor allem sollte ich mir ein Notizheftchen zulegen, in dem ich mir Notizen dazu machen kann, was ich gerne schreiben will. Irgendwie vergess ich manche Dinge, wenn sie auf einem anderen Blogs stattfinden, so wie die neue Blogparade von der lieben Jennifer.

Was denkt ihr zu meiner Phase? Habt ihr den Bericht auch gelesen? Ging es euch irgendwann genauso wie mir?

Eure Sarah ♥

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12 Kommentare zu “Warum tue ich das alles?

  1. Bloggen sollte nur Spaß machen denke ich … keine Pflicht sein weil man seine Zahlen erreichen möchte.
    Ehrlich, ich hab da eigentlich nie drauf geachtet und es ist mir auch nicht so wichtig. Freue mich natürlich über Leser und lese auch woanders viel… aber ohne Streß.
    Mach mal so, wie es Dir Freude macht…
    LG, Petra

  2. Als ich heut einer Frau sagte: Alles Gute auch zum Frauentag!!, es war übrigens die Mitarbeiterin einer Krankenkasse, sagte sie wirklich : Ohja, da könnt ich ja heut noch shoppen gehen. ^^

    • Shoppen ist an einem solchen Tag echt nichts Falsches *-* Auch wenns ein Tag wie jeder andere ist, dennoch hat man die Ausrede, dass ja der Frauentag gewesen wäre, wenn man so viel mit nach Hause bringt :D

  3. Hallo Sarah,
    ich denke, dass ist eine ganz normale Phase, die wohl jeder Blogger mal irgendwann durchmacht. Wichtig ist eigentlich nur, dass du Spaß am Bloggen hast und dich hier austoben kannst, dir alles von der Seele schreibst etc. Leser gewinnen ist irgendwie zweitranging. Hauptsache, du hast Spaß an der Sache.
    Ich poste ja auch nur das, was ich denke, fühle und was mir Spaß macht. Und wenn es mir mal nicht gut geht, dann poste ich entweder gar nichts oder ich gebe kurz ein Zeichen von mir, wieso es mal etwas stiller auf meinem Blog sein könnte – oder es gibt eben nur eins meiner Fotos, die ihr so mögt :)
    Vielleicht findest du ja auch etwas – wie ich mit der Fotografie – was du „Zwischendurch“ mal posten kannst, wenn du mal keine Lust zum Schreiben hast…

    vlg und ein schönes WE
    Schneewittchen ^^

    • Danke für deine aufbauende Worte :) Ich habs zum Glück jetzt verstanden.
      Ich würde ja auch gern Fotos posten, nur hab ich keine, da mich dieses Wetter deprimiert und da eh nur Blödsinn rauskommen würde.

      Dir auch und liebe Grüße zurück,
      Sarah

  4. Ich schließe mich den Vorgänger/innen an; es ist alles nur eine Phase, wie in vielen Abschnitten in unserem Leben. Einmal macht man dieses Hobby gern, dann mal jenes usw. Doch letztendlich bleibt doch das liebste bestehen, dass uns am meisten freude macht und uns austoben lässt.
    Also legt sich das wieder – denk ich ;) Soll ja auch zu keinem Zwang werden zu bloggen… Halbherzige Dinge bringen einem nie was und besänftigt auch nicht unser schlechtes oder mulmiges Gewissen.

    Au revoir! ♣

    • Danke für deinen Kommentar :)
      Ja der Ansicht bin ich jetzt auch und irgendwie fällt mir viel mehr ein, wenn ich einfach das mache, was ich machen will :D Hab das irgendwie aus den Augen verloren.
      Liebe Grüße,
      Sarah

  5. Ich kann das oben nur unterschreiben. Ich hatte auch eine Phase, da hatte ich erst wirklich keine Zeit und dann keine Ideen oder keine Lust. Das kommt und geht. Und Leute, die deinen Blog gerne lesen, müssen das akzeptieren und werden dir auch treu bleiben. Ich freue mich natürlich auch immer, einen neuen Artikel von dir zu sehen, aber ich weiß genau, wie das ist mal keine Lust oder sonstiges zu haben. Auch freut man sich über steigende Leserzahlen. Der eine oder andere wird abspringen, aber das passiert. (Manchmal kickt wordpress auch einfach Leute aus dem Reader, und man wundert sich, warum keine Artikel mehr kommen… -.- :D) Wichtig ist einzig und alleine: Dass du dich hier auf deinem Blog wohlfühlst, dass du bloggst, wenn du es für richtig hälst und auch das schreibst, was du vertreten kannst. Etwas, wohinter du voll und ganz stehen kannst. Solange das alles stimmt, ist es doch toal in Ordnung. Und wir werden alle brav warten, bis du uns wieder mit einem Artikel erfreust :)
    Liebe Grüße <3

    • Wie süß von dir! :)
      Manchmal muss man eben erst wieder vor Augen haben, was da eigentlich mit einem los ist.. manchmal ists so schwierig zu wissen, was los ist oder war. Vor allem wie man da wieder rauskommt, das ist irgendwie schwierig.
      Dein Kommentar hat mir das Ganze nochmal alles vor Augen geführt.. danke ♥

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